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Unternehmenswert berechnen: Was ist Ihr Unternehmen wert?

Ermitteln Sie in wenigen Minuten eine erste Wertindikation nach dem Multiplikatorverfahren — mit offengelegtem Rechenweg und offen geprüften Branchenwerten. Das Ergebnis sehen Sie sofort, ohne Registrierung und ohne Rückruf.

Ergebnis sofort

Kein Formular vor dem Ergebnis, keine Wartezeit, kein Rückruf. Sie geben Ihre Zahlen ein und sehen den Wert.

Ihre Zahlen bleiben bei Ihnen

Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden nicht an uns übertragen und nur lokal auf Ihrem Gerät zwischengespeichert.

Prüfung offengelegt

Branchen-Multiplikatoren, Größenfaktor und Nettoverschuldung — Festlegung, Prüfung und Quellen jedes Werts auf der Methodik-Seite.

Dauerhaft kostenlos

Es gibt keine Bezahlversion, die mehr anzeigt. Der vollständige Rechenweg ist für alle offen.

Der Rechner

Ihre Zahlen, Ihr Wert

Für ein erstes Ergebnis genügen Branche, EBIT und Abschreibungen. Ist im EBIT kein Gehalt für Ihre eigene Mitarbeit abgezogen, etwa im Einzelunternehmen oder in der Praxis, gehört Schritt 2 dazu, sonst fällt der Wert zu hoch aus. Die Schritte 3 und 4 verfeinern das Ergebnis.

1

Finanzdaten

Basis für die Bewertung

Bestimmt die Bandbreite des Multiplikators für Ihre Branche.

Dient der Plausibilisierung (EBITDA-Marge) und der Übernahme in Ihr Inserat.

Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern laut GuV/BWA – nicht der Jahresüberschuss. Tipp: Verwenden Sie ein repräsentatives Jahr oder den Durchschnitt der letzten 2–3 Jahre.

Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte aus dem Jahresabschluss. Wird zum EBIT addiert und ergibt EBITDA. Haben Sie keine Abschreibungen, tragen Sie 0 ein.

2

Bereinigung (Normalisierung)

Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften nötig

Einmalige Kosten (z. B. Umzug, Rechtsstreit) positiv eintragen, sie werden zum Ergebnis addiert. Einmalige Erträge (z. B. Verkauf einer Maschine) mit Minus eintragen, sie werden abgezogen. Auch eine fehlende oder zu niedrige Miete an den Inhaber, etwa für die eigene Betriebsimmobilie, gehört hierher: die Differenz zur marktüblichen Miete mit Minus eintragen.

3

Branchen-Multiplikator

Orientierungswert der Branche

Werttreiber-Check (optional)Beantworten Sie 4 Fragen und erhalten Sie eine Empfehlung, wo Ihr Unternehmen innerhalb der Branchenspanne liegt.
Wiederkehrende Umsätze
Abhängigkeit vom Inhaber (verglichen mit Unternehmen ähnlicher Größe)
Anteil des größten Kunden am Umsatz
Umsatzentwicklung der letzten 3 Jahre
Konservativ5,0xAmbitioniert
4,0xRichtwert 5,0x6,0x

Der Multiplikator gilt für Unternehmen ab rund 3 Mio. € bereinigtem EBITDA; der Größenfaktor wird danach angewendet, auch wenn Sie den Multiplikator selbst wählen. Voreingestellt ist der Richtwert für den Fall ohne Branchenwahl: 5,0x.

Eigene Orientierungswerte von Gesellschafter24, zuletzt geprüft im Oktober 2026. So prüfen wir die Werte

4

Nettoverschuldung (Net Debt)

Vom Gesamtwert zum Wert Ihrer Anteile

Hinzurechnungen (+)

Nur Mittel, die der Betrieb für den laufenden Geschäftsbetrieb nicht braucht.

Vermögen, das der Betrieb nicht braucht, z. B. vermietete Immobilien, Wertpapiere, Beteiligungen. Eine selbst genutzte Betriebsimmobilie nur, wenn Sie in Schritt 2 eine marktübliche Miete abziehen.

Abzüge (−)

Bankdarlehen und Gesellschafterdarlehen, soweit sie beim Verkauf abgelöst werden.

Betrag aus der Handelsbilanz (HGB), nicht der steuerliche Wert.

Wert Ihrer Anteile (Equity Value)
—
Ihr Ergebnis erscheint hierWählen Sie eine Branche und tragen Sie EBIT und Abschreibungen ein. Der Wert wird bei jeder Eingabe sofort neu berechnet.
Alle Eingaben verbleiben in Ihrem Browser.
Wertindikation nach dem Multiplikatorverfahren auf Basis der EBITDA-Orientierungswerte von Gesellschafter24. Diese Berechnung dient ausschließlich zur groben, unverbindlichen Ersteinschätzung. Sie ersetzt keinesfalls eine professionelle und individuelle Unternehmensbewertung durch Fachexperten (z. B. nach IDW S1 / Ertragswertverfahren). Die Gesellschafter24 UG (haftungsbeschränkt) übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verwendbarkeit der Ergebnisse für geschäftliche, steuerliche oder rechtliche Entscheidungen.
Methode

So wird gerechnet

Der Rechner nutzt das Multiplikatorverfahren, eine vereinfachte Preisfindung, die vor allem als Argument in Kaufpreisverhandlungen und zur Plausibilisierung dient. Der Rechenweg ist vollständig offengelegt.

  1. EBIT

    Ihr Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern.

  2. Abschreibungen

    Ergibt das EBITDA — das Ergebnis vor Abschreibungen.

  3. Bereinigungen

    Korrigiert Sondereffekte und ein untypisches Geschäftsführergehalt.

  4. Branchen-Multiplikator

    Orientierungswert der Branche, geprüft auf der Methodik-Seite.

  5. Größenfaktor

    Kleinere Unternehmen werden am Markt mit Abschlag gehandelt.

  6. Nettoverschuldung

    Schulden abziehen, liquide Mittel addieren — Ergebnis ist der Wert Ihrer Anteile.

  7. Wert Ihrer Anteile

    Der Unternehmensgesamtwert abzüglich Nettoverschuldung — als Ausgangswert mit Bandbreite.

Woher kommen die Branchenwerte?Prüfregel gegen Börsenwerte, Größenfaktor, ein Rechenbeispiel zum Nachrechnen und alle Quellen: die Methodik des Rechners auf einer Seite.Zur Methodik

Warum EBITDA und nicht der Gewinn?

Der Jahresüberschuss hängt von Finanzierung, Rechtsform und Abschreibungspolitik ab — also von Entscheidungen, die ein Käufer nach der Übernahme selbst trifft. Das EBITDA zeigt die operative Ertragskraft und macht Unternehmen dadurch vergleichbar. Genau deshalb rechnen Käufer, Banken und Investoren damit.

Warum ein Abschlag für kleinere Unternehmen?

Ein Betrieb mit 300.000 Euro Ergebnis wird nicht mit demselben Vielfachen gehandelt wie ein Unternehmen mit fünf Millionen. Kleinere Unternehmen hängen stärker an einer Person, haben schlankere Strukturen und ziehen weniger Bieter an. Der Rechner bildet das über einen gleitenden Faktor ab, der zwischen den Größenklassen keine Sprünge macht.

Warum zusätzlich eine Bandbreite?

Der Ausgangswert allein suggeriert eine Genauigkeit, die es bei Unternehmen nicht gibt. Zwei Betriebe mit identischen Zahlen können sich im Preis deutlich unterscheiden — je nach Kundenstruktur, Auftragsbestand und Verhandlungslage. Die Bandbreite zeigt, wie weit die Branchenwerte auseinanderliegen; der tatsächliche Preis kann auch außerhalb liegen.

Werttreiber

Was Ihren Multiplikator bewegt

Innerhalb der Branchenspanne entscheidet die Qualität des Geschäftsmodells. Diese Punkte prüft jeder Käufer.

Hebt den Wert

  • Wiederkehrende Umsätze aus Verträgen, Wartung oder Abonnements
  • Zweite Führungsebene, die das Geschäft ohne den Inhaber trägt
  • Breite Kundenbasis ohne dominierenden Großkunden
  • Dokumentierte Prozesse und gepflegte Zahlen
  • Nachweisbares Wachstum über mehrere Jahre

Drückt den Wert

  • Umsatz hängt an persönlichen Kontakten des Inhabers
  • Ein Kunde steht für mehr als 30 Prozent des Umsatzes
  • Investitionsstau bei Maschinen, IT oder Gebäuden
  • Auslaufende Miet-, Pacht- oder Lizenzverträge
  • Rückläufige Ergebnisse in den letzten Jahren
Ehrlich gesagt

Was dieser Rechner nicht leistet

Ein Werkzeug ist nur so gut wie das Wissen um seine Grenzen. Diese vier sollten Sie kennen.

Er kennt Ihr Unternehmen nicht

Kundenstruktur, Auftragsbestand, Verträge, Standort und Teamqualität fließen nicht ein. Genau diese Punkte entscheiden aber in der Verhandlung.

Er ist kein Gutachten

Für Erbauseinandersetzung, Abfindung, Gesellschafterstreit oder Gericht brauchen Sie eine individuelle Bewertung, in der Regel nach IDW S 1. Gegenüber dem Finanzamt gelten die Regeln des Bewertungsgesetzes.

Er trägt nicht bei Verlusten

Ist das bereinigte Ergebnis negativ, ist das Multiplikatorverfahren nicht aussagekräftig. Dann kommen Substanzwert- oder Sanierungsansätze zum Einsatz.

Er bewertet das operative Geschäft

Vermögen, das der Betrieb nicht braucht, etwa eine vermietete Wohnung oder Wertpapiere, steckt nicht im Multiplikator; tragen Sie es in Schritt 4 ein. Eine selbst genutzte Betriebsimmobilie steckt dagegen schon im Ergebnis, weil keine Miete anfällt. Soll sie getrennt bewertet werden, ziehen Sie in Schritt 2 eine marktübliche Miete ab und tragen erst dann ihren Wert in Schritt 4 ein.

Häufige Fragen

Fragen zur Unternehmensbewertung

Die neun Fragen, die zur Unternehmensbewertung am häufigsten gestellt werden. Hier stehen die Antworten.

Ist der Rechner wirklich kostenlos?

Ja. Der Rechner steht ohne Registrierung, ohne Testphase und ohne Zahlungsdaten zur Verfügung. Sie sehen das vollständige Ergebnis unmittelbar nach Ihrer Eingabe. Es gibt keine Bezahlversion, die mehr anzeigt.

Muss ich meine E-Mail-Adresse angeben?

Nein. Wir fragen weder E-Mail-Adresse noch Telefonnummer ab — weder vor noch nach der Berechnung. Ihre Eingaben werden nicht an uns übertragen, denn die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Damit Sie später weiterarbeiten können, bleiben die Werte lokal auf Ihrem Gerät gespeichert; über die Schaltfläche Zurücksetzen sind sie sofort gelöscht.

Welche Zahlen brauche ich?

Im Minimum Ihre Branche, das EBIT eines repräsentativen Jahres und die Abschreibungen; ohne sie fällt der Wert zu niedrig aus. Alles Weitere verfeinert das Ergebnis: Bereinigungen korrigieren Sondereffekte und ein untypisches Geschäftsführergehalt, liquide Mittel und Verbindlichkeiten führen vom Unternehmenswert zum Wert Ihrer Anteile.

Was ist das EBIT und wo finde ich es?

Das EBIT ist das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern, nicht der Jahresüberschuss. Sie finden es in der Gewinn- und Verlustrechnung Ihres Jahresabschlusses oder in der BWA. Als Faustregel: Jahresüberschuss plus Steuern vom Einkommen und Ertrag plus Zinsaufwand minus Zinserträge. Verwenden Sie ein repräsentatives Jahr oder den Durchschnitt der letzten zwei bis drei Jahre.

Wie genau ist das Ergebnis?

Es ist eine Indikation, keine Bewertung. Das Multiplikatorverfahren überträgt Preisrelationen, wie sie für Unternehmen einer Branche typisch sind, auf Ihr Ergebnis; die Branchenwerte sind Orientierungswerte, deren Festlegung und Prüfung auf der Methodik-Seite stehen. Ihr Unternehmen im Einzelnen kennt der Rechner nicht. Deshalb zeigt er neben dem Ausgangswert immer die Bandbreite der Branche. Der tatsächliche Preis entsteht in der Verhandlung.

Warum liegt der Wert unter meiner Erwartung?

Dafür gibt es drei typische Gründe. Erstens rechnet das Verfahren auf dem Ergebnis, nicht auf dem Umsatz. Zweitens werden kleinere Unternehmen am Markt mit einem Abschlag bewertet, weil sie stärker von einer Person abhängen und weniger Bieter anziehen. Drittens wird die Nettoverschuldung abgezogen: Die Anteile an einem Unternehmen mit Bankdarlehen sind weniger wert als an demselben Unternehmen ohne, auch wenn der Betrieb selbst gleich viel wert ist.

Ersetzt das ein Gutachten nach IDW S 1?

Nein. Für Erbauseinandersetzungen, Abfindungen, Gesellschafterstreitigkeiten oder vor Gericht brauchen Sie eine individuelle Bewertung durch einen Wirtschaftsprüfer oder Bewertungsexperten, in der Regel nach dem Ertragswertverfahren gemäß IDW S 1. Gegenüber dem Finanzamt gelten die Regeln des Bewertungsgesetzes, das auch ein vereinfachtes Ertragswertverfahren kennt. Dieser Rechner liefert die Größenordnung für Ihre eigene Orientierung und für ein erstes Gespräch.

Woher stammen die Multiplikatoren?

Die Branchenwerte sind eigene, gerundete Orientierungswerte von Gesellschafter24, keine Auswertung einer Datenbank: Kaufpreise im Mittelstand werden kaum veröffentlicht. Wir prüfen sie mit einer festen Regel gegen die frei zugänglichen Bewertungen börsennotierter europäischer Unternehmen (Prof. Aswath Damodaran, NYU Stern): Je Branche liegt unser Höchstwert bei höchstens 80 Prozent und unser Richtwert (der gesetzte Ausgangswert je Branche) bei höchstens 70 Prozent des Börsenvergleichswerts, weil kleinere, nicht börsennotierte Unternehmen niedriger bewertet werden. Die Prüfung je Branche (Vergleichsgruppe, Börsenwert, Anteile) und die Quellen stehen auf der Methodik-Seite. Zur Methodik-Seite

Wie steigere ich den Wert vor einem Verkauf?

Am stärksten wirken drei Hebel, und alle brauchen Vorlauf: wiederkehrende Umsätze aufbauen, die Abhängigkeit vom Inhaber verringern durch eine zweite Führungsebene und dokumentierte Prozesse, sowie Klumpenrisiken abbauen, also die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Wer zwei bis drei Jahre vor dem Verkauf damit beginnt, verschiebt den Multiplikator innerhalb der Branchenspanne spürbar nach oben.

Nächster Schritt

Sie kennen jetzt Ihre Bandbreite

Was daraus wird, entscheiden Sie. Alle drei Wege stehen Ihnen offen — ohne Verpflichtung.

Der Rechner bleibt frei zugänglich. Keine dieser Optionen ist Voraussetzung für Ihr Ergebnis.

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