Woher der Umsatz kommt, entscheidet über den Preis
Ein Shop, dessen Besucher überwiegend über die organische Suche und wiederkehrende Stammkunden kommen, wird anders bewertet als einer, der jeden Auftrag über bezahlte Anzeigen einkauft. Im ersten Fall ist der Zugang zum Kunden ein Vermögenswert, im zweiten ein laufender Kostenblock, der jederzeit teurer werden kann. Käufer sehen sich deshalb die Verteilung der Umsatzquellen genau an, ebenso die Wiederkaufrate und die Kosten der Neukundengewinnung im Verhältnis zum Deckungsbeitrag. Auch die Abhängigkeit von einem einzelnen Marktplatz gehört hierher: Wer den Großteil seines Umsatzes über eine fremde Plattform erzielt, teilt sein Schicksal mit deren Regeln und Gebühren.

